Ihre URL-Struktur ist das Fundament der SEO Ihres PrestaShop-Shops. Saubere, beschreibende URLs helfen sowohl Suchmaschinen als auch Benutzern zu verstehen, worum es auf jeder Seite geht. Chaotische URLs mit Parametern, Session-IDs und doppelten Pfaden verwirren Google und verwässern Ihr Ranking-Potenzial.
Was eine gute E-Commerce-URL ausmacht
Eine gut strukturierte URL ist:
- Lesbar:
/seo-sitemap-builderist besser als/product.php?id=28&id_category=10 - Beschreibend: Die URL selbst sagt Benutzern und Suchmaschinen, was die Seite enthält.
- Konsistent: Alle Produkt-URLs folgen demselben Muster, alle Kategorie-URLs folgen demselben Muster.
- Kurz: Unnötige Wörter, Stoppwörter und redundante Pfadsegmente sollten entfernt werden.
PrestaShops Friendly-URL-Funktion erledigt die Grundlagen, aber es gibt mehrere Fallstricke, die Ihre Bemühungen untergraben können.
Das Duplicate-Content-Problem
PrestaShop hat ein bekanntes Duplicate-Content-Problem: Dasselbe Produkt kann über mehrere URLs aufgerufen werden. Ein Produkt in zwei Kategorien könnte sowohl unter /seo/seo-sitemap-builder als auch unter /tools/seo-sitemap-builder verfügbar sein. Für Google sehen diese wie zwei separate Seiten mit identischem Inhalt aus — und das ist ein Problem.
Duplicate Content verursacht:
- Verwässerte Ranking-Signale: Statt einer starken Seite haben Sie zwei schwache, die miteinander konkurrieren.
- Verschwendetes Crawl-Budget: Google verbringt Zeit damit, doppelte Seiten zu crawlen, anstatt neuen Content zu entdecken.
- Verwirrende Suchergebnisse: Google zeigt möglicherweise die falsche Version Ihrer Seite an oder unterdrückt beide.
Canonical Tags: Die Lösung
Canonical Tags teilen Suchmaschinen mit, welche Version einer Seite die „offizielle" ist. Wenn Sie <link rel="canonical" href="https://ihrshop.com/seo-sitemap-builder"> zu allen Versionen einer Produktseite hinzufügen, weiß Google, dass alle Ranking-Signale auf diese einzelne URL konsolidiert werden sollen.
Für PrestaShop-Shops sollten Canonical Tags gesetzt werden auf:
- Produktseiten — Verweisen auf die Version ohne Kategoriepfad in der URL.
- Paginierte Kategorieseiten — Diskutabel, aber generell sollten Seite 2, 3 usw. entweder selbst-kanonisch sein oder auf Seite 1 verweisen, je nach Strategie.
- Gefilterte Seiten — Produktlistenseiten mit aktiven Filtern (Farbe, Größe, Preisbereich) sollten auf die ungefilterte Kategorieseite kanonisch verweisen.
- HTTP vs. HTTPS / www vs. non-www — Stellen Sie sicher, dass alle Varianten auf Ihre bevorzugte Version verweisen.
Best Practices für Friendly URLs in PrestaShop
Unnötige URL-Komponenten entfernen
Standard-PrestaShop-URLs enthalten oft Elemente, die Sie nicht brauchen: Sprachcodes, wenn Sie nur eine Sprache haben, Kategoriepfade, die Duplikate erzeugen, oder numerische IDs, die keinen Wert haben. Bereinigen Sie diese in Ihren SEO- und URL-Einstellungen.
Bindestriche statt Unterstriche verwenden
Google behandelt Bindestriche als Worttrenner, aber Unterstriche als Wortverbinder. So wird seo-sitemap-builder als drei Wörter gelesen, während seo_sitemap_builder als ein langes Wort gelesen wird. Verwenden Sie immer Bindestriche.
URLs in Kleinbuchstaben halten
URLs sind case-sensitiv. /SEO-Sitemap und /seo-sitemap sind technisch unterschiedliche URLs. Stellen Sie sicher, dass Ihr PrestaShop-Shop alle URLs in Kleinbuchstaben ausliefert und alle Großbuchstaben-Varianten weiterleitet.
Überwachung und Wartung
URL-Struktur ist keine einmalige Aufgabe. Wenn Sie Produkte, Kategorien und CMS-Seiten hinzufügen, können neue Duplicate-Content-Probleme entstehen. Überprüfen Sie regelmäßig die Google Search Console auf Duplicate-Content-Warnungen und verwenden Sie Tools wie Screaming Frog, um Ihre URL-Struktur zu prüfen. Eine saubere URL-Architektur zahlt sich jahrelang in organischem Traffic aus.
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